Frühlingstour auf die Blahbergalm

Beitrag vom 23.05.2016

Nach ein paar wetterbedingten Verschiebungen fand die Tour auf die Blahbergalm endlich statt. Und am Sonntag, 22.5. 2016 hat sich das Wetter – wahrscheinlich zur Wiedergutmachung – besonders angestrengt.

Startpunkt war der Parkplatz Weißwasser (567m) nördlich von Unterlaussa am Hengstpass. Zum Aufwärmen gingen wir die ersten 2 Kilometer leicht bergab  zum Biwakplatz Weißwasser. Dort beginnt der Klosterweg, der direkt bis hinauf zur Blabergalm führt.

Schon nach ein paar Minuten gibt es hier die erste Herausforderung: ein weg gebrochener Holzsteg wurde durch Stahlstäbe ersetzt, die in den Felsen eingebohrt wurden. Für Menschen ein Übung fürs Balancieren, für Hunde eine Übung, ohne Abrutschen den richtigen Weg zu finden. Einmal bewältig, folgt nun der steile Teil unserer Tour. Der Steig führt jetzt teilweise direkt in der Geraden den Berg hinauf.

Eine schweißtreibende Angelegenheit, aber das Blätterdach über uns sorgte für ausreichend Kühlung; denn darüber strahlte die Sonne schon recht ordentlich. Auf 800m Wegstrecke sind 300 Höhenmeter zu bewältigen und das ist natürlich ein guter Grund, am Ende dieser Etappe eine kurze erste Rast einzulegen.

Die nächste Etappe brachte uns über rund 140 Höhenmeter direkt bis zur Blahberalm (1053m) und damit zu unserem Tages-Höhenziel. Nur hin und wieder trafen hier oben Radfahrer ein, andere Wanderer sahen wir aber weder hier noch irgendwo anders unterwegs. Unser Eintreffen sorgte zuerst für einige Unruhe bei der große Herde Murbodner Rinder – kein Wunder, denn es standen viele Kälber mit ihren Müttern auf der Alm herum. Hauptsächlich waren die Rinder an der Ronja interessiert, die sehr aufmerksam beobachtet wurde. Aber die Aufregung legte sich bald und die Rast auf der Blahbergalm wurde sehr ausgiebig und sehr entspannend (Zum Aufbruch mussten wir uns dann richtig gehend zwingen).

Für den Rückweg war eine sehr gemütliche Runde über die Forststraße geplant, deren aufregenster Teil am Beginn stand: an den Rindern vorbei. Die waren aber so mit dem Dösen in der Mittagssonne beschäftigt, dass wir das mühelos schafften. Der Rest war in jedem Sinn des Wortes ein entspannter Spaziergang; manchmal in der Sonne, oft im Schatten, geschützt durch das Blätterdach wanderten wir zurück zum Biwakplatz Weißwasser.

Von dort aus bot sich ein Abstecher zum Schleierfall am Schwarzen Bach an. 5 Kilometer hin und zurück mit erfrischendem Fußbad beim Schleierfall. Unterwegs entdeckten wir außerdem eine Felsendusche: direkt neben dem Weg sprüht dort das Wasser von oben herunter und man kann sich zur Abkühlung darunter stellen.

Die Wandergruppe: Regina und Melanie mit Nera und Nelly, Sandra und Leo mit Luna und Emiliy, Petra und Ronald mit Kira und Abby und Andreas mit Henry und Ronja. Nicht alle waren die ganze Strecke dabei und genauso war die Wanderung auch geplant: an ein paar Punkten konnte man abzweigen und direkt den Rückweg einschlagen.

Die gesamt Tour dauerte am Ende (mit vielen Pausen) 8,5 Stunden und war 15,6 Kilometer lang bei 641 Höhenmetern.

Ein Tag perfekt bei Wetter, Entspannung und Erlebnis!

PS: in der Bildergalerie befinden sich viele tolle Fotos, die Melanie gemacht hat – VIELEN DANK!

 

 



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